Infos

1 kg Knoblauch enthält:

1420 Kilokalorien, 35930 Kilojoule, 65g Eiweiß, 285g Kohlenhydrate, 1,2g Fett, 18g Ballaststoffe und tolle Duftstoffe.

Tips zum Knoblauch abziehen:

Wenn sich die frischen Zehen nur schwer von ihrer Haut lösen lassen, legt man die Zehe auf eine, mit Salz bestreute Unterlage und quetscht die Zehe mit der Breitseite eines Kochmessers, bis die Schale aufspringt.

Zehe auf ein Holzbrett legen und mit dem Rücken eines dicken Messers darauf drücken. Sie flutscht dann wie von selbst aus der Schale.

Die Haut von Knoblauchzehen lässt sich leichter entfernen, wenn man die Zehen vorher kurz in warmes Wasser legt.

Die Zehe unter die Klinge eines schweren Messers legen. Mit der Faust auf die Klinge schlagen, damit die feste Haut der Knoblauchzehe platzt. Danach läßt sie sich ohne Mühe entfernen. Im Handel werden auch so genannte “Knoblauchhexen” zum abziehen angeboten.

Allheilmittel gegen Knoblauchduft?

Zu allen Zeiten haben die Menschen darüber nachgedacht, wie sie die eigene Lust am Knoblauch für ihre Umgebung erträglicher machen könnten:
Der Römer Plinius empfiehlt, Knoblauch bei Vollmond zu pflanzen, er hätte dann später weniger intensiven Geruch. Leonhard Fuchs schreibt: “Weinrautenblätter grün zerkäuet und gessen, nemmen den Gestanck deß Knoblauchs gewaltig hinweg.”

In Italien zerkaut man ein paar Gewürznelken nach einem üppigen Knoblauchmahl, in Marokko schwört man statt dessen auf zerbissene Kardamom-Kapseln. In Rußland nimmt man Milch, Joghurt oder Kefir gegen den “Duft dabnach”. An frisch zerkaute Petersilien- oder Minzenblätter glaubt man in der Türkei. Ein altes deutsches Hausmittel empfiehlt Kartoffelpüree. Ein frischer Apfel ist der Tipp aus Östereich. Am leichtesten machen es sich die Franzosen: Sie trinken ein paar Gläser Rotwein nach (und der steht sowieso auf dem Tisch).

Seien wir ehrlich: Es gibt nichts, was den Geruch von Knoblauch sofort und ganz nimmt. Am besten ist immer noch man nimmt den Knoblauchduft, als zum Knoblauchgenuß gehörend, hin. Wer den Duft des Knoblauchs ganz vermeiden möchte, dem ist nur eins zu raten: keinen Knoblauch zu essen. Aber wer möchte das schon?

Knoblauch

Chnöbli, (Allium sativum var. sativum), engl.: garlic, common garlic, franz.: ail.
Der Knoblauch gehört zu der botanischen Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Er wird schon seit Jahrtausenden als Nutzpflanze angebaut. Sein Ursprung als Kulturpflanze vermutet man in Südwestasien. Der in Deutschland erhältliche Knoblauch stammt vorwiegend aus Südeuropa. Die mehrjährige Knoblauchpflanze wird bis zu 70 Zentimeter hoch. Die Blätter sind flach und spitz zulaufend. Die weißrosafarbene Blüte ist eingehüllt in eine weiße Haut, die aufplatzt. Die Wurzel besteht aus mehreren weißrosafarbenen Zehen, die von einer weißen Haut umgeben sind. Unter der eigentlichen Zwiebel befinden sich einige echte Wurzeln.Die Knoblauchzwiebel ist von mehreren, trockenen, weißen bis rotbraunen Häuten umgeben. Die Knoblauchzwiebel setzt sich aus bis zu 12 Zehen, den Tochterzwiebeln zusammen. Die Zehen sind ebenfalls von einer trockenen Haut umhüllt.